Packaging-Strategie

CAD-basiertes Verpackungsdesign im Industriesektor: Verpackungskonzepte früher evaluieren und bessere Entscheidungen treffen

Thomas Goldhofer

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Mitgründer

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7 Min.

Pakera unterstützt Unternehmen bei der intelligenten Verpackungsoptimierung und Verpackungsplanung

Verpackungsentscheidungen werden oft erst zu spät getroffen – zu einem Zeitpunkt, an dem kostspielige Kompromisse kaum noch rückgängig zu machen sind. Erfahren Sie, wie eine CAD-basierte Verpackungsplanung Herstellern dabei hilft, Optionen frühzeitig zu vergleichen, die Behälterauslastung zu optimieren und fragmentierte Prozesse in eine strukturierte, transparente Planung zu überführen. Dieser Artikel zeigt, warum bessere Verpackung weit mehr ist als das reine Befüllen von Behältern – sie ist der Schlüssel zu effizienteren, robusteren und zukunftssicheren Lieferketten.

Auf den ersten Blick wirkt die Verpackung wie ein unbedeutendes operatives Detail. Ein Bauteil muss sicher von A nach B transportiert werden, ein passender Behälter muss vorhanden sein und klare Verpackungsanweisungen müssen erstellt werden. Gleichzeitig soll die Lösung möglichst kosteneffizient und nachhaltig sein.

In der Praxis haben Verpackungsentscheidungen jedoch weitaus größere Auswirkungen. Sie beeinflussen Frachtkosten, Lager- und Produktionsflächen, das Handling, den Materialverbrauch, die Qualität, die Arbeitssicherheit, den Abstimmungsaufwand und zunehmend auch regulatorische Anforderungen.

Dennoch werden Verpackungskonzepte in vielen Industrieunternehmen nach wie vor spät im Prozess, manuell oder auf Basis von Erfahrungswerten geplant. Bestehende Behälter werden wiederverwendet, physische Packversuche finden erst kurz vor dem Start of Production (SOP) statt, und grundlegende Diskussionen beginnen oft erst dann, wenn Änderungen bereits kostspielig sind und der Gestaltungsspielraum minimal ist.

Genau hier setzt die CAD-basierte Verpackungsplanung an. Sie verlagert zentrale Verpackungsentscheidungen in eine frühere Entwicklungsphase – zu einem Zeitpunkt, an dem Bauteil, Behälter und Prozess noch mit relativ geringem Aufwand beeinflusst werden können.


Warum eine späte Verpackungsplanung in der Serienproduktion teuer werden kann

Wer mit der Verpackungsplanung und Verpackungsoptimierung wartet, bis Bauteile bereits vollständig entwickelt sind oder die ersten Prototypen vorliegen, vergibt wertvollen Gestaltungsspielraum. Zu diesem Zeitpunkt sind viele grundlegende Entscheidungen bereits getroffen.

Bauteilgeometrie, Schutzanforderungen, Verpackungshierarchie, Behälter, Packstoffe, Transportwege, Lagerlogik und Prozessabläufe lassen sich oft nur noch mit erheblichem Kostenaufwand ändern.

Die resultierenden Ineffizienzen sind selten die Folge einer einzelnen Fehlentscheidung. Meist sind sie das Ergebnis vieler kleiner Kompromisse. Ein Behälter ist minimal zu groß. Ein Packbild nutzt das verfügbare Volumen nicht optimal aus. Die Packmethode ist im Lager unpraktisch. Die automatisierte Bereitstellung in der Produktion ist unnötig komplex. Das Gewicht liegt knapp über einer ergonomischen Handlinggrenze. Die Kosten übersteigen das geplante Budget. Ein Zwischenlagenkonzept funktioniert zwar in der Theorie, erweist sich im Alltag jedoch als zu arbeitsintensiv.

Jede dieser Abweichungen mag für sich genommen verkraftbar sein. Doch bei wiederkehrenden Produktionsläufen, hohen Stückzahlen und mehreren Standorten multiplizieren sich die Effekte.

Eine CAD-basierte Verpackungsplanung und Verpackungsoptimierung macht diese Wechselwirkungen bereits in der Bauteilentwicklung transparent. Sie zeigt auf, welche Verpackungsvarianten unter definierten Bedingungen möglich sind und welche Auswirkungen sie auf Auslastung, Gewicht, Leerraum, Handling, Lagerung und Dokumentation haben.


Was eine CAD-basierte Verpackungsplanung für Behälterauswahl und Packbilder leistet

Im Kern verbindet die CAD-basierte Verpackungsplanung drei Ebenen:

  • die Geometrie des Produkts

  • den verfügbaren Verpackungsraum

  • die operativen Rahmenbedingungen

Aus diesen Informationen lassen sich mögliche Bauteilanordnungen und relevante Kennzahlen ableiten. Dazu gehören unter anderem die Teileanzahl pro Behälter, die Volumen- und Gewichtsauslastung, der Leerraum, das Gesamtgewicht sowie die Anzahl der benötigten Verpackungs- und Ladeeinheiten.

Dabei ist entscheidend: Die beste Lösung ist nicht automatisch die mit der höchsten Packdichte.

Ein Packbild mit maximaler Volumenauslastung kann in der Praxis dennoch ungeeignet sein – etwa wenn empfindliche Oberflächen belastet werden, notwendige Greifräume fehlen, die Entnahme zu lange dauert, das zulässige Behältergewicht überschritten wird oder die Ladeeinheit beim Transport instabil ist.

Eine fundierte digitale Verpackungsplanung beantwortet daher nicht nur die Frage, wie viele Bauteile in einen Behälter passen.

Sie gibt auch Antworten auf folgende Fragen:

  • Welche Bauteilausrichtungen sind möglich?

  • Ist die Verpackungslösung für Mensch und Maschine prozesssicher handhabbar?

  • Ist das Konzept für Transport und Lagerung stabil genug?

  • Sind Gewicht und Tragfähigkeit plausibel?

  • Werden Sicherheitsabstände und empfindliche Bereiche berücksichtigt?

  • Passt das Konzept zur Packreihenfolge und Entnahme im operativen Alltag?

  • Lässt sich die Variante dokumentieren, freigeben und später reproduzieren?

  • Welche Behälter eignen sich für das Bauteil?

  • Wie hoch sind die Volumen- und Gewichtsauslastung?

  • Welche Verpackungshierarchien sind sinnvoll?

  • Ist das Verpackungskonzept nachhaltig?

Der eigentliche Mehrwert liegt daher nicht in einer einzelnen Simulation, sondern im systematischen Vergleich vieler verschiedener Varianten und Verpackungskonfigurationen.

Logistik, Verpackungsplanung, Produktion, Qualität, Einkauf und Entwicklung können unterschiedliche Lösungen anhand derselben Kriterien bewerten. Entscheidungen basieren dadurch weniger auf isolierten Einschätzungen und individuellen Erfahrungswerten.


Warum CAD- und Behälterdaten über die Qualität der Verpackungsplanung entscheiden

Die digitale Verpackungsplanung ist nur so verlässlich wie die Daten, auf denen sie aufbaut. Unvollständige Geometrien, fehlerhafte Maße oder schlecht gepflegte Behälterdaten führen zu scheinbar präzisen Ergebnissen, die sich in der Praxis dennoch als unbrauchbar erweisen.


CAD-Daten: Welche Informationen für das Verpackungsdesign relevant sind

Für die digitale Konstruktion werden geeignete 3D-Daten benötigt, beispielsweise im STEP-, STL-, OBJ- oder IGES-Format.

Dabei ist nicht nur die Außenkontur des Bauteils relevant. Auch empfindliche Bereiche, zulässige Kontaktpunkte, mögliche Ausrichtungen, Gewicht und Toleranzen müssen berücksichtigt werden.

In frühen Entwicklungsphasen reicht oft ein vereinfachtes Geometriemodell aus. Es muss jedoch mindestens die Konturen enthalten, die für Kollisionsprüfung, Freiräume, Greifbarkeit und Schutzfunktion kritisch sind.

Ist das Bauteilgewicht noch nicht exakt bekannt, kann es über Dichte und Volumen angenähert werden.


Behälter- und Packstoffdaten: Was die Simulation abbilden muss

Ebenso wichtig sind vollständige Daten zu den Behältern und Packstoffen. Dazu gehören unter anderem:

  • nutzbare Innenmaße

  • Außenmaße

  • Eigengewicht

  • Traglast

  • Stegstärken

  • Kosten

Inlays, Gefache, Deckel, Zwischenlagen und Schutzmaterialien dürfen nicht als Nebensache behandelt werden. Sie reduzieren den tatsächlich nutzbaren Verpackungsraum und beeinflussen damit Auslastung, Packbild und Handling.


Einheitliche Messregeln verhindern Fehlentscheidungen in der Verpackung

Einheitliche Messregeln sind keine Formalie. Wenn verschiedene Standorte, Lieferanten oder Abteilungen Maße unterschiedlich erfassen, führt dies zu Planungsfehlern und nicht vergleichbaren Datensätzen.

Der GS1 Package and Product Measurement Standard beschreibt ein konsistentes, wiederholbares Verfahren zur Bestimmung von Produkt- und Verpackungsmaßen. Auch wenn Unternehmen für industrielle Verpackungen eigene, interne Regeln definieren, bleibt das Grundprinzip entscheidend: Maße müssen einheitlich, nachvollziehbar und reproduzierbar erfasst werden.


CAD-basierte Verpackungsplanung in 6 Schritten: Von der Simulation zur Verpackungsanweisung

Ein strukturierter Ablauf hilft, die digitale Verpackungsplanung in verlässliche und operativ tragfähige Entscheidungen zu übersetzen.


1. Planungs-Szenario und Rahmenbedingungen klar definieren

Zu Beginn muss eindeutig definiert sein, welches Bauteil und welcher konkrete Anwendungsfall betrachtet werden.

Dazu gehören Versandort, Empfänger, Transportweg und Stückzahl. Eine scharfe Abgrenzung verhindert, dass unterschiedliche Use Cases oder logistische Anforderungen miteinander vermischt werden.


2. CAD-Daten und Planungsannahmen sorgfältig dokumentieren

Im nächsten Schritt werden Bauteildaten, Maßeinheiten, Ausrichtung, Gewicht, Behälterdaten und Schutzanforderungen geprüft und festgehalten.

Diese Dokumentation ist besonders in frühen Entwicklungsphasen wichtig, da Bauteile, Verpackungen und Prozesse oft noch nicht final sind. Planungsannahmen müssen daher klar gekennzeichnet werden.


3. Verpackungsrestriktionen vor der Packsimulation festlegen

Empfindliche Oberflächen, verbotene Ausrichtungen, ausgeschlossene Packmethoden, Mindestabstände, Maximalgewichte, Greifräume und Packreihenfolgen sollten vor der Simulation definiert sein.

Andernfalls entstehen Varianten, die zwar geometrisch möglich, aber operativ nicht umsetzbar oder unpraktisch sind.


4. Packvarianten, Behälter und Verpackungshierarchien vergleichen

Anschließend werden verschiedene Behälter, Packmethoden, stabile Lagen, Packrichtungen, Packmengen, Inlays und Verpackungshierarchien miteinander verglichen.

Dabei sollten neben der Packmenge pro Behälter sowie der Volumen- und Gewichtsauslastung mindestens folgende Kriterien einbezogen werden:

  • Gesamtgewicht

  • Anzahl der benötigten Behälter

  • Anzahl der Ladeeinheiten

  • Verpackungshierarchien

  • Materialkosten

  • Transportkosten

  • Handlingaufwand

  • Lagerfähigkeit

Dadurch entsteht eine fundierte Vergleichsgrundlage, die über die reine Packdichte hinausgeht.


5. Digitale Ergebnisse risikogerecht physisch validieren

Die digitale Packsimulation ersetzt nicht pauschal jeden physischen Test. Bei unkritischen Anwendungen kann der Umfang manueller Packversuche reduziert werden.

Bei empfindlichen Bauteilen, potenziellen Auswirkungen auf die Arbeitssicherheit oder hohen Fehlerrisiken sind finale physische Packtests weiterhin ratsam.

Die digitale Verpackungsoptimierung reduziert jedoch die Anzahl der Varianten, die tatsächlich real getestet werden müssen. Das Fraunhofer IML nennt für Verpackungs- und Ladeeinheitentests unter anderem klimatische Einflüsse, Schwingungen und dynamische Belastungen als relevante Prüfbereiche.


6. Verpackungsanweisungen dokumentieren und Änderungen managen

Das freigegebene Verpackungskonzept sollte mitsamt Bauteilkonfiguration, Behälter, Packstoffen, Packreihenfolge, Mengen, Ansichten, Gültigkeit und Zuständigkeiten dokumentiert werden.

Ändern sich Bauteil, Behälter, Transportweg oder Prozess, muss klar geregelt sein, ob eine Neubewertung und erneute Freigabe erforderlich sind.


Digitale Packsimulation und physischer Packtest: Warum beide Hand in Hand gehen

Die digitale Simulation und die physische Validierung beantworten unterschiedliche Fragen.

Die digitale Analyse prüft, ob Bauteilgeometrien unter definierten Regeln zueinander passen, ob ein Verpackungskonzept grundsätzlich machbar erscheint und welche Varianten rechnerisch vorteilhaft sind.

Der physische Test hingegen zeigt, wie sich das Be- und Entladen, die Materialien, Polsterungen, Verbindungen, die Ladeeinheit und das Produkt unter realen Belastungen verhalten.

Richtig kombiniert entsteht ein effizienter Absicherungsprozess: Erst grenzt die digitale Analyse eine Vielzahl möglicher Lösungen auf wenige plausible Packvarianten ein. Anschließend werden nur die vielversprechendsten Varianten physisch getestet. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse können wiederum als neue Regeln oder Grenzwerte in die zukünftige Planung einfließen.

Diese Verbindung ist wichtig, da eine hohe Auslastung allein kein Qualitätsnachweis ist. Ein Behälter kann rechnerisch perfekt gefüllt sein, in der Praxis jedoch zu Beschädigungen, Ergonomieproblemen oder Prozessstörungen führen.

Eine gute Verpackungsplanung verbindet daher Wirtschaftlichkeit mit Schutzwirkung, Handhabbarkeit und Nachvollziehbarkeit.


PPWR und Verpackungsminimierung: Warum Leerraum und Dokumentation wichtiger werden

Die EU-Verpackungsverordnung (PPWR) gilt im Prinzip seit dem 12. August 2026. Sie löst die bisherige Verpackungsrichtlinie ab und sorgt für einen einheitlicheren europäischen Rahmen für Packaging and Packaging Waste.

Für Industrieunternehmen ist dabei besonders relevant, dass die Verpackungsminimierung genauer dokumentiert und begründet werden muss.

Artikel 10 der PPWR fordert ab dem 1. Januar 2030, dass Verpackungen so ausgelegt sein müssen, dass ihr Gewicht und ihr Volumen auf das für ihre Funktion erforderliche Mindestmaß reduziert werden. Die technische Dokumentation muss unter anderem die herangezogenen Spezifikationen, die Gründe gegen eine weitere Reduzierung sowie entsprechende Nachweise enthalten. Dies können Tests, Studien, Modellierungen oder Simulationen sein.

Artikel 24 schreibt zudem eine maximale Leerraumquote von 50 Prozent für Sammel-, Transport- und E-Commerce-Verpackungen vor. Diese Vorgabe greift ab dem 1. Januar 2030 bzw. drei Jahre nach dem Inkrafttreten der entsprechenden Durchführungsrechtsakte, je nachdem, welcher Zeitpunkt später liegt.

Als Leerraum gelten dabei auch Füllmaterialien wie Papier, Luftpolsterfolie, Schaumstoff oder Holzwolle.

Dabei gilt es, die Einordnung richtig zu treffen: Eine CAD-basierte Verpackungsplanung garantiert nicht automatisch PPWR-Compliance. Sie kann Unternehmen jedoch dabei unterstützen, Verpackungsvolumen, Leerraum, technische Annahmen und Entscheidungskriterien frühzeitig und nachvollziehbar zu bewerten und zu dokumentieren.

Genau diese Nachweisbarkeit gewinnt in einem zunehmend regulierten Verpackungsumfeld an Bedeutung.


Verpackungsoptimierung als Geschäftsprozess: Wo die größten Hebel liegen

Viele Unternehmen verbinden die Verpackungsoptimierung anfangs mit einer einzelnen Frage: Wie lassen sich mehr Teile in einem Behälter unterbringen?

Diese Frage ist wichtig, greift aber zu kurz.

Der größere Hebel liegt darin, die Verpackungsplanung als wiederholbaren Geschäftsprozess zu verstehen. Das erfordert gepflegte Behälterdaten, klare Zuständigkeiten, definierte Freigaben, eine nachvollziehbare Versionierung und die Verknüpfung von Bauteilrevisionen und Verpackungsversionen.

Erst dadurch wird aus einer guten Einzelentscheidung ein robuster Standard.

Ein Verpackungskonzept ist nicht nur wertvoll, wenn es heute funktioniert – es muss auch zu einem späteren Zeitpunkt nachvollziehbar bleiben. Etwa dann, wenn ein anderer Standort, ein neuer Lieferant, ein Qualitätsmanager oder ein Kunde genau wissen möchte, warum genau diese Verpackung gewählt wurde.


Digitale Verpackungsplanung mit Pakera: Varianten vergleichen und Entscheidungen dokumentieren

Pakera unterstützt diesen Prozess, indem die Software CAD-basierte Verpackungsanalysen, Behältervarianten, Verpackungsanweisungen, Freigaben und Dokumentationen auf einer Plattform zusammenführt. Pakera geht dabei weit über die reine Verpackungsoptimierung hinaus und betrachtet den Verpackungsprozess und die angrenzenden Bereiche ganzheitlich. Das verstehen wir bei Pakera unter Next-Gen-Verpackungsplanung.

Die Software hilft Unternehmen, Verpackungskonzepte frühzeitig und ganzheitlich zu prüfen, verschiedene Varianten vergleichbar zu machen und Entscheidungen nachvollziehbar zu dokumentieren.

Die fachliche Verantwortung bleibt dabei bewusst bei den entsprechenden Rollen im Unternehmen. Eine Software kann Annahmen visualisieren, Varianten berechnen und Freigabeprozesse strukturieren. Sie ersetzt jedoch nicht die produkt- und prozessspezifische Einschätzung von Logistik, Verpackungsplanung, Qualität, Produktion oder Einkauf.

Genau diese Verbindung ist entscheidend: digitale Geschwindigkeit auf der einen Seite, operative Realität auf der anderen.

Pakera ist darauf ausgelegt, Verpackungsentscheidungen nicht abstrakter, sondern greifbarer zu machen. Anwender sollen schneller erkennen, welche Lösungen technisch machbar, wirtschaftlich sinnvoll und praktisch umsetzbar sind.


Fazit: Eine frühzeitige Verpackungsplanung sorgt für effizientere und robustere Lieferketten

Eine CAD-basierte Verpackungsplanung verlagert wichtige Entscheidungen in eine frühere Phase. Sie macht transparent, welche Varianten möglich sind, welche Daten noch fehlen, welche Restriktionen kritisch sind und wo ein Konzept nur auf dem Papier überzeugt.

Für Industrieunternehmen mit wiederkehrenden Bauteilen, Serienprozessen und mehreren beteiligten Abteilungen bedeutet das im Ergebnis:

  • weniger späte Korrekturen

  • weniger Ad-hoc-Abstimmungen

  • weniger unnötiger Leerraum

  • bessere Verpackungsanweisungen

  • höhere Transparenz bezüglich Kosten, Handling, Lagerung und Prozessfähigkeit

Der Kerngedanke ist: Verpackung ist kein nachgelagerter Versandschritt. Sie ist ein gestaltbarer Bestandteil der Produkt-, Logistik- und Prozessplanung.

Wer diesen Hebel frühzeitig nutzt, entscheidet nicht nur besser über Behälter und Packbilder, sondern legt den Grundstein für effizientere, robustere und nachvollziehbarere Lieferketten.

Pakera unterstützt Unternehmen bei diesem Schritt: weg von späten Verpackungsentscheidungen, hin zu einer frühzeitigen, datenbasierten und dokumentierten Verpackungsplanung.


Wie Pakera eine effiziente Verpackungsplanung unterstützt

Pakera Produkt

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Verpackungs-Compliance

Verpackungsmaterialplanung


Quellen:
Package and Product Measurement Standard. GS1, aktuelle Version. https://www.gs1.org/standards/gs1-package-and-product-measurement-standard/current-standard

IMO/ILO/UNECE Code of Practice for Packing of Cargo Transport Units. Wirtschaftskommission der Vereinten Nationen für Europa, 2014. https://unece.org/transport/intermodal-transport/imoilounece-code-practice-packing-cargo-transport-units-ctu-code

Verpackungsprüfung: Effizienz und Sicherheit in der Logistik. Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML, ohne Datum. https://www.iml.fraunhofer.de/de/abteilungen/b1/verpackungs_und_handelslogistik/labor_infrastruktur/verpackungslabor1.html

ASTM D4169-23e1: Standard Practice for Performance Testing of Shipping Containers and Systems. ASTM International, 2023. https://store.astm.org/standards/d4169

VDA 5007: Leitfaden zum Behältermanagement, Version 3.0. Verband der Automobilindustrie, Juli 2017. https://www.vda.de/dam/jcr%3A0fc577b6-9b1e-4f97-a79e-50c04420d553/VDA-5007-DE-Leitfaden-zum-Behaeltermanagement-V3p0-2017-07.pdf

Regulation (EU) 2025/40 on Packaging and Packaging Waste. Europäisches Parlament und Rat, 19. Dezember 2024. https://eur-lex.europa.eu/eli/reg/2025/40/oj/deu